Eichhörnchen in Not

Der Frühling naht und mit ihm werden auch unsere heimischen Wildtiere wieder aktiver. Ab März beginnt bei vielen Tieren die Brutzeit und junge, unerfahrene, kleine Wesen lernen ihre leider oft gefährliche Umgebung kennen.

Leider kommt es nicht selten vor, dass Jungtiere schnell mal zu Waisen werden. Kleine Eichhörnchen, die ihre Mama verloren haben, müssen dann alleine zurechtkommen. Oft sind sie dazu aber noch gar nicht in der Lage. In ihrer größten Not unterscheiden sich Eichhörnchen von vielen Wildtieren. Die meisten meiden die Menschen. Doch junge Hörnchen gehen als letzte Hoffnung direkt auf den Menschen zu, um überleben zu können.

Ein Eichhörnchen, das Ihnen hinterherläuft oder gar Ihr Hosenbein hochkrabbelt, will Ihnen nichts Böses, es sucht dringend Hilfe. Die kleinen roten Teufel übertragen keine Tollwut. Trotzdem sollte man sie nicht mit ungeschützten Händen anfassen. Die Kleinen lassen das oft zu, aber bitte nie ein ausgewachsenes Eichhörnchen ohne dicke Handschuhe anfassen.

Sollten Sie ein verletztes oder hilfesuchendes Eichhörnchen finden, melden sie sich bitte hier in der Praxis. So können wir schnell reagieren und den Kleinen mit Ihrer Hilfe zu einer zweiten Chance verhelfen.

Danke für ihre offenen Augen!

Ihr Praxisteam

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